Vegetarier aufgepasst: Mann isst fast nur Tofu – Ärzte finden 420 Nierensteine

Nach einer zweistündigen OP war die ganze Schale voll mit Steinen: In China haben Ärzte einem Mann 420 Nierensteine entfernt. Sie sind sich sicher, dass diese immens hohe Zahl etwas mit seiner Ernährung zu tun hat. Denn der Mann aß jeden Tag Tofu.

He Dong war ein leidenschaftlicher Tofu-Esser. Regelmäßig aß der Chinese große Mengen der Fleisch-Alternative. Eines Tages plagten den 55-jährigen höllische Unterleibsschmerzen. Er ging zum Arzt – es war allerhöchste Zeit.

Sogar der Chirurg war schockiert

Ärzte mussten dem Mann 420 Nierensteine entfernen, wie das chinesische Nachrichtenportal „People’s Daily“ berichtet. Hätte He Dong einen Arztbesuch noch länger hinausgezögert, hätte ihm sogar eine Niere entfernt werden müssen.

„Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Steine gesehen“, erzählte der geschockte Chirurg, der die OP durchführte, dem Nachrichtenportal. Zwei Stunden lang habe die Operation gedauert. 45 Minuten vergingen alleine, um alle Steine zu entfernen.

Tofu war Schuld

Am Schluss war eine ganze Schale voll mit Steinen. Manche gelb, manche grün. Manche groß, manche klein. Doch was verursachte die derart hohe Anzahl an Nierensteinen?

Der behandelnde Arzt ist sich sicher: Es lag am exzessiven Tofu-Konsum.

Tofu fördert Nierensteine

Denn Tofu hat einen sehr hohen Anteil an Calcium. Wer zu viel von dem auf Sojabohnenteig basierenden Lebensmittel zu sich nehme, riskiere Nierensteine, erklärt der Mediziner. Vor allem dann, wenn man auch noch wenig trinke – wie im Fall von He Dong.

Sollte dem Mann aus der ostchinesischen Region Zhejiang nach diesem Vorfall nicht ohnehin schon der Appetit auf Tofu vergangen sein, wird er seine Ernährung jetzt umstellen müssen und seltener zur Fleisch-Alternative greifen.

Viel Wasser trinken hilft

Wer gerne und oft Tofu isst, sollte also zumindest darauf achten, auch ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Ein Tipp, den sich wohl auch Vegetarier und Veganer hierzulande zu Herzen nehmen sollten.

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