Gesundheit

Mutter glaubt ihr Sohn wird in der Schule verprügelt – dann stellen Ärzte erschütternde Diagnose

Am ganzen Körper blaue Flecken hatte der britische Grundschüler Lee Boxall, als er nach Hause kam. Seine Mutter Clare war direkt sehr besorgt. Wie sie dem britischen Portal “i News” erzählte, hat sie daraufhin sofort Lees Klassenlehrer kontaktiert.

Sie dachte, er sei in der Schule gemobbt und verprügelt worden – so zugerichtet, wie der Junge aussah.

Nach ein paar Tagen stellte Clare allerdings fest, dass ihr Junge immer lethargischer wurde. Sie sagte:

“Er schlief den ganzen Tag, wollte nicht essen oder trinken und bekam schlimme Kopfschmerzen. Also fuhr ich mit ihm ins Krankenhaus.”

Dort stellten die Ärzte eine erschütternde Diagnose: Lee ging es nicht so schlecht, weil er schikaniert wurde, sondern weil er Krebs hatte – in einem sehr fortgeschrittenen Stadium.

Die Ärzte gaben ihm nur noch 24 Stunden zu leben

Er litt an akuter lymphatischer Leukämie – einer Art Krebs, die mit einer schnell fortschreitenden Knochenmarkinsuffizienz einhergeht. Betroffene leiden an allgemeiner Schwäche und Blutungsneigung. Daher kamen auch Lees blaue Flecken.

Die Zahl der weißen Blutkörperchen in Lees Blut war so hoch, dass die Ärzte ihm nur noch 24 Stunden zu leben gaben, wenn er nicht sofort in ein Koma versetzt werden würde.

Einen Monat lang lag Lee im Koma. Während dieser Zeit erlitt er einen Schlaganfall und zwei Blutungen im Gehirn. Er konnte danach weder sprechen noch laufen. Seine Mutter sagte:

“Es hat fast ein Jahr gedauert, bis er wieder laufen konnte und er musste das Sprechen komplett neu lernen. Seine linke Körperhälfte war noch lange schwach.”

Der Junge erhielt eine starke Chemotherapie und die Behandlung schien zunächst gut anzuschlagen.

Der Krebs kam wieder – schlimmer und aggressiver als zuvor

Die Ärzte hofften, bald eine Knochenmarktransplantation durchführen zu können, um Lees Immunsystem zu stärken.

Doch dann, nach rund einem Jahr, erneut der Schock: Lee hatte wieder Krebs. Dieses Mal streute er sogar ins Gehirn. “Er war wütend und weinte. Es war ein herber Schlag, er dachte, der Krebs sei weg.”

Doch der Krebs war zurück. Noch schlimmer und aggressiver als zuvor. Anfang des Jahres erlitt der Junge sogar einen Herzstillstand.

“Es war schrecklich, dabei zuzusehen”, erzählte seine Mutter. Bald schien der Krebs jedoch wieder besiegt zu sein – nur, um im August 2018 wiederzukommen. Ein drittes Mal.

Mittlerweile lässt es Lees Gesundheitszustand eine Knochenmarktransplantation nicht mehr zu. Deswegen versucht seine Familie nun, ausreichend Geld zu sammeln, um Lee eine Spezialbehandlung in den USA bezahlen zu können. Wer spenden möchte, kann das hier tun.

Trotz all dem bleibt der kleine Lee stark. “Er weint jede Nacht und sagt, dass er mich, seinen Vater und seine kleine Schwester nicht verlassen will. Aber er ist ein fröhliches, quirliges Kind – trotz allem, was er durchmachen muss.”

Dieser Artikel wurde verfasst von HuffPost / ujo

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