Persönliche Gesundheit

Diese Nahrungsmittel gelten als Abnehm-Hilfen – in Wahrheit machen sie dick

Manche Lebensmittel scheinen für eine Diät geeignet, sind es jedoch nicht: Sie enthalten Zucker, ungesunde Fette und überraschend viele Kalorien. Wir erklären, von welchen Nahrungsmitteln Sie besser die Finger lassen sollten, wenn Sie abnehmen wollen.

Wer abnehmen will, hat es bei der Suche nach geeignetem Diät-Food nicht gerade leicht.

Denn selbst wenn man auf als kalorienarm und diätfreundlich geltende Lebensmittel zurückgreift, liegt man nicht unbedingt richtig.

Denn sogar dort, wo explizit „Diät" draufsteht, lauern Fallen: Von Diätkeksen bis zu fettfreien Chips enthalten viele Lebensmittel zum Abnehmen Konservierungsstoffe, ungesunde Fette und künstliche Süßstoffe, die den Körper schädigen können.

Das ist jedoch nur eines von vielen Beispielen. Hier sind sieben Lebensmittel, die als gesund gelten, den Diät-Erfolg jedoch schnell zunichtemachen können.

1. Proteinriegel

Viele Menschen schwören auf Proteinriegel, um schnell und bequem ihre Energiereserven aufzustocken.

Einige Proteinriegel sind zwar wirklich gesund und nahrhaft, andere stecken hingegen voller Kalorien, Zucker und künstlichen Zutaten.

Beim Kauf von Proteinriegeln sollte man deshalb unbedingt auf einen niedrigen Zuckergehalt und eine hochwertige Eiweißquelle wie Milch oder Molke achten.

Alternativ kann ein nahrhafterer Vollwert-Snack denselben Kalorien- und Proteingehalt bieten – und trotzdem deutlich weniger Zucker enthalten.

2. Zuckerfreie Softdrinks

Diät-Softdrinks werden oft als gesunde Getränke angesehen, da sie keine Kalorien enthalten.

Die Forschung zeigt jedoch, dass zuckerfreie Drinks statt zu einer Gewichtsabnahme tatsächlich dazu führen, dass man zunimmt.

Eine Studie mit über 2.000 Personen ergab zum Beispiel, dass diejenigen, die Light-Sofdrinks tranken, einen größeren Taillenumfang hatten als diejenigen, die die Drinks nicht konsumierten.

Zudem hatten diejenigen, die zuckerfreie Softdrinks konsumierten, häufiger einen hohen Blutzucker und einen hohen Blutdruck als die Vergleichsgruppe.

In einer weiteren Untersuchung wurde zudem festgestellt, dass Light-Drinks die Darmbakterien negativ beeinflussen, wodurch das Risiko für Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten steigt.

3. Frozen Joghurt

Frozen Joghurt ist ein beliebtes Diät-Dessert, weil es als gesünder gilt als Eiscreme.

Ganz so einfach ist es jedoch nicht: Bei vielen Anbietern kann man seinen Becher selbst befüllen, wodurch die Kontrolle der Portionen schwierig wird.

Zusätzlich sorgen die verlockenden, zuckerhaltigen Toppings, die in den meisten Frozen Joghurt-Shops angeboten werden, dafür, dass das Dessert mit zusätzlichen Kalorien und Zucker beladen wird.

Um der Frozen Joghurt-Falle zu entkommen, kannst du dich am besten für die kleinste verfügbare Bechergröße entscheiden und gesunde Toppings wie frisches Obst, ungesüßte Kokosnuss oder Nüsse wählen.

4. Kokoswasser

Kokoswasser ist bei vielen, die ihrem Körper etwas Gutes tun oder abnehmen wollen, zu einem beliebten Getränk geworden.

Es enthält zwar Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, aber leider auch Zucker und Kalorien: Eine Tasse (240 ml) hat zum Beispiel 45 Kalorien und enthält um die 6 Gramm Zucker.

Das ist immer noch deutlich weniger als in anderen Drinks wie zum Beispiel Saft und Sofdrinks steckt, trotzdem sollte man Kokoswasser lieber nur in Maßen konsumieren.

Für alle, die Gewicht verlieren wollen, ist Wasser immer noch das beste Getränk: Es enthält weder Kalorien noch Zucker – und hat noch weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

5. Salate aus der Supermarkt-Theke

Salate, die reich an ballaststoffreichem Gemüse sind, können selbstverständlich gewichtsreduzierend sein.

Das gilt jedoch nicht für solche, die mit einer Dressing-Kalorienbombe übergossen wurden oder andere ungesunde Zutaten enthalten.

So können vorgefertigte Salate, die es zum Beispiel im Supermarkt oder in Fast Food-Restaurants zu kaufen gibt, mitunter viele Kalorien, Zucker und ungesunde Fette enthalten.

Es ist immer die bessere Wahl, den Salat selbst zuzubereiten – dann weiß man genau, was drin ist.

Alternativ können Sie fragen, ob sie das Dressing separat bekommen könnten, um es besser dosieren zu können. Oder Sie verlangen einfach gleich Öl und Essig.

6. Getrocknete Früchte

Trockenfrüchte sind eigentlich gesund: Sie enthalten Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien.

Weil Trockenobst jedoch kleiner und süßer ist als frisches Obst, kann man schnell zu viel davon essen.

Darüber hinaus enthält eine Portion Trockenfrüchte mehr Zucker und Kalorien als eine gleiche Menge frisches Obst.

Damit der eigentlich gute Snack nicht zu einer Zuckerfalle wird, ist eine viertel Tasse (50 Gramm) ein guter Richtwert zum Naschen.

7. Granola

Granola ist ein reichhaltiges Frühstück, das viele gesundheitsbewusste Menschen lieben und pur oder als einer von vielen Bestandteilen des Müslis zu sich nehmen.

Während Müsli im Idealfall nahrhafte Inhaltsstoffe wie Hafer, Nüsse, Samen und Kokosnuss enthält, enthält Granola oft viel Zucker.

Achten Sie deshalb darauf, Granola mit nicht mehr als 6 Gramm Zucker pro Portion zu kaufen.

Noch besser: Machen Sie sich ein eigenes Müsli zu Hause, indem Sie Hafer, Zimt, Nüsse, Kokosnuss, Kokosnussöl und Trockenfrüchte bei niedriger Temperatur backen.

Judith Kerstgens

 Im Video: Richtig kauen – dann ist auch Fast Food erlaubt

*Der Beitrag „Diese Nahrungsmittel gelten als Abnehm-Hilfen – in Wahrheit machen sie dick“ stammt von FitForFun. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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