Einkochen, Pökeln, Einlegen, Fermentieren: So machen Sie Lebensmittel haltbar

Einkochen: Gut Kirschen essen

Obst gehört zu jeder gesunden Ernährung. Selig, wer über Obst aus eigenem Anbau verfügt, doch man findet auch im ländlichen Raum noch Streuobstwiesen oder Felder zum Selberernten (gegen Gebühr), manchmal säumen Obstbäume Landstraßen und sehnen sich danach, abgeerntet zu werden. Das Problem: Zur Erntezeit regnet es Obst in Hülle und Fülle. Im Winter: Fehlanzeige. Um auch zu anderen Jahreszeiten das gute Zeug genießen zu können (ohne es zu importieren), muss es haltbar gemacht werden. Trocknen ist eine Möglichkeit (Apfelchips), bestimmte Apfelsorten (Boskop) halten sich durch geeignete Lagerung sehr lange, am effektivsten jedoch: einkochen. Nicht nur als Marmelade. „So hatten wir auch im Winter Kirschen aus dem Glas als Nachtisch“, sagt Maria Bögge.

Einkochen braucht nicht viel Zubehör: Ein großer Topf und einige Schraub- oder Einmachgläser, schon kann’s losgehen. Je nach Obst- oder auch Gemüsesorte variiert die Kochzeit, in der die feindlichen Keime erledigt werden. Kirschen brauchen mindestens 30 Minuten bei 80 Grad. Einen sehr guten und detaillierten Überblick über Zeiten und Temperaturen findet man unter smarticular.net. Werden Lebensmittel eher kurz bei circa 60 bis 90 Grad erhitzt, tötet das die Bakterien, während Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben (pasteurisieren). Das Eingekochte ist nahrhafter, allerdings nicht ganz so lange haltbar.

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