Virusinfekt: Die fünf besten Hausmittel gegen Grippe

Was ist Grippe?

Bei Grippe, auch Influenza genannt, handelt es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit, welche durch Influenza-Viren ausgelöst wird. Grippe ist weltweit verbreitet und kann nicht mit einer Erkältung oder einem grippalen Infekt gleichgesetzt werden, da der Krankheitsverlauf deutlich schwerer ausfallen kann. Die Viren können sich schnell vermehren und schädigen somit die Schleimhaut der Atemwege, wodurch ebenfalls die Abwehrkräfte vermindert werden – der Körper wird anfälliger für Komplikationen wie eine Lungenentzündung.

Wie wird das Grippevirus übertragen?

Der Grippevirus kann von Mensch zu Mensch über eine Tröpfcheninfektion übertragen werden. Durch Husten, Niesen oder Sprechen von erkrankten Menschen können hierbei kleine, virushaltige Tröpfchen des Nasen-Rachen-Sekrets in die Luft gelangen und anschließend von anderen Menschen eingeatmet werden. Außerdem kann das hochansteckende Virus über die Hände weitergegeben werden, wenn daraufhin Nase, Mund oder Augen berührt werden – die Grippeviren können somit über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Zudem können sich Influenza-Viren an Gegenständen wie Haltegriffen, Türklingen oder Treppengeländern festsetzen und ebenfalls über die Hände weitergereicht werden.

Welche Symptome treten bei einer Grippe auf?

Dauer, Verlauf und Schwere von Influenza kann sehr unterschiedlich sein. Zu den typischen ersten Grippe-Symptomen können plötzliches und hohes Fieber, Halsschmerzen, Husten und Schnupfen gehören. Der Infekt kann darüber hinaus Symptome wie Heiserkeit, Übelkeit, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und massive Erschöpfung hervorrufen.

Wie sieht der typische Verlauf aus?

Am Anfang des Krankheitsverlaufs können die Symptome der Grippe denen einer Erkältung ähneln, die Unterschiede zeigen sich erst in dem weiteren Verlauf der Erkrankung. Ein Hinweis auf die echte Grippe kann zum einen der plötzliche Beginn der Krankheit sein, zum anderen auch das gleichzeitige und intensive Auftreten von mehreren Symptomen gleichzeitig. Hohes Fieber, welches tagelang anhält und bis zu 39 bis 41 Grad Celsius erreicht, ist ebenfalls ein typisches Anzeichen einer Grippe-Erkrankung. Wenn dazu Schweißausbrüche, Schwindel oder Krämpfe kommen, sollten Sie sich auf jeden Fall zu einem Arzt begeben. Vor allem bei älteren Menschen kann Influenza gefährlich werden, da das Immunsystem stark geschwächt wird und somit zusätzliche Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Entzündungen des Nervensystems hinzukommen können.

Welche Hausmittel können bei einem Virusinfekt helfen?

Das Wichtigste bei einem Virusinfekt ist Bettruhe, denn der Körper muss geschont werden, um wieder zu Kräften zu kommen. Zusätzlich lassen sich die Beschwerden mit bewährten Hausmitteln bekämpfen, welche wir in Folgendem aufgelistet haben. Falls Sie jedoch keine Verbesserung verspüren und sich die Symptome verschlechtern, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

1. Hühnersuppe

Hühnersuppe wärmt nicht nur von innen, sondern hilft auch gegen Husten und Halsschmerzen. Das in der Suppe enthaltene Cystein wirkt gerade im Rachenraum entzündungshemmend und desinfizierend. Zugleich hält es die Schleimhäute feucht.

Zudem sollen sich gesunde Inhaltsstoffe wie Zink und Eisen positiv bei einem Infekt auswirken.

Frisch zubereitet enthält die Kraftsuppe besonders viele Nährstoffe. Eine gute Alternative stellt Hühnersuppe aus Bio-Qualität ohne Zusätze dar.

2. Kamillen- oder Ingwertee

Heißer Kräutertee ist eine Wohltat für Körper und Geist. Bei Grippe hat sich vor allem Kamillentee bewährt, da Kamillenblüten Entzündungen hemmen. Doch auch Ingwertee mit etwas Zitrone werden aufgrund ihrer schmerzlindernden Wirkung bei Infekten empfohlen.

Wie bei der Hühnersuppe gilt: Am besten frisch zubereiten! Alternativ kannst du aber natürlich auf Teebeutel zurückgreifen.

Geheimtipp: Frischen Kurkuma in den Ingwertee rühren, er wirkt ebenfalls stark entzündungshemmend.

3. Kartoffelwickel

Bei hartnäckigen Halsschmerzen kann ein Kartoffelwickel Linderung verschaffen. Dieser löst Krämpfe, wirkt wärmend sowie durchblutungsfördernd und löst den Schleim im Rachenraum.

So geht’s: Zuerst eine Handvoll Kartoffeln kochen und etwas abkühlen lassen. Sie sollten warm, aber nicht mehr heiß sein. Anschließend pellen, die Kartoffeln mit einer Gabel zerdrücken und auf eine Mullbinde streichen.

Bei Halsschmerzen legst du den Wickel um deinen Hals, bei Husten auf deinen Brustbereich. Zum Schluss den Wickel mit einem Handtuch bedecken und 60 bis 90 Minuten einwirken lassen.

4. Dampfinhalation

Das Inhalieren lindert grippale Begleiterscheinungen wie Husten oder Schnupfen.

Für die Dampfinhalation gibst du Kamillenblüten – oder alternativ einige Kamillenteebeutel – in einen Topf mit ein bis zwei Litern kochend heißem Wasser. Lege ein Tuch darüber und lasse die Kamillenblüten 10 Minuten ziehen. Anschließend mit dem Oberkörper über den Topf beugen und den Dampf inhalieren.

Experten empfehlen, zum Inhalieren einen Kunststoffinhalator (aus der Apotheke) zu verwenden.

Diese Methode gilt als noch effektiver und die Augen werden dabei nicht gereizt.

5. Gurgeln

Gurkeln mit einer Salzlösung (in der Apotheke erhältlich) löst den Schleim und hilft effektiv gegen Halsweh.

Als Alternative zur Salzlösung kannst du auch kalten Kamillen-, Salbeitee und Pfefferminzöl-Wasser-Mischung verwenden. Vorsicht: Das Pfefferminzöl nicht schlucken, sondern wieder ausspucken.

Julia Poggensee

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