Coronavirus: "Das Erschreckendste sind die Hamsterkäufe" – Italienerin schildert Lage in Turin

„Hallo, ich heiße Valentina, ich wurde gefragt, ob ich über die Situation in Bezug auf das Coronavirus in Turin berichten kann. Hier in Turin gibt es drei Infizierte, das ist die geringste Zahl im Vergleich mit den anderen Regionen in Italien. Was mich betrifft: Ich mache mir schon Sorgen, aber ich habe keine maßlose Angst. Ich bin schon besorgt über das, was passiert, aber ich bin nicht übermäßig ängstlich, genau wie meine Familie. Hier in Turin ist auf den Straßen weniger los und es ist weniger Verkehr. Weniger Leute kaufen in den Geschäften ein. Aber am erschreckendsten ist, wie die Leute Hamsterkäufe in den Supermärkten machen. Die Märkte sind komplett leer. Vielleicht ist das ein Ergebnis einer übertriebenen und unkontrollierten Panikmache. Dadurch macht mehr Angst als die Angst vor dem Virus selbst. Natürlich halten wir uns so gut es geht auf dem Laufenden. Wir lesen Zeitungen und informieren uns online. Die Sache ist aber die: Man muss verhindern, auf Fake News hereinzufallen, die Sorgen hervorrufen könnten, für die es im Moment keinen Grund gibt. Was die Regierung anbelangt: Ich glaube und hoffe, dass sie alles unternimmt, was in ihrer Macht steht, um den Virus einzudämmen, um weitere Infektionen zu verhindern und die Bürger zu schützen. Ich habe meine Gewohnheiten bislang nicht geändert – ich bin sowieso jemand, der sich oft die Hände wäscht. Die einzige Vorsichtsmaßnahme, die ich ergriffen habe, um mich zu schützen: Ich versuche, mich nicht an bevölkerten Orten aufzuhalten. Generell sind hier in Turin alle Veranstaltungen abgesagt, bei denen eine größere Menschenmenge erwartet worden wäre. Auch die Schulen wurden geschlossen. Ich hoffe, dass die Situation gut ausgeht.“

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