Corona: Warum auch ältere Menschen den AstraZeneca

Der Impfstoff von AstraZeneca hatte von Anfang an einen schlechten Ruf. Bei älteren Menschen sollte er nicht eingesetzt werden, manch jüngere ließen ihre Impftermine ungenutzt verstreichen. Jetzt hat die Ständige Impfkommission ihre Empfehlungen nach nur wenigen Wochen überarbeitet. In Zukunft sollen in Deutschland auch Menschen ab 65 Jahren mit dem Mittel geimpft werden. Wie lässt sich dieser Schritt erklären? Und wie gut schützt der Impfstoff tatsächlich? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Warum wurde der Impfstoff zunächst nur bei jüngeren Menschen genutzt?

Nach der Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs empfahl die am Robert Koch-Institut ansässige Ständige Impfkommission (Stiko), das Mittel zunächst nur bei Menschen bis zum Alter von einschließlich 64 Jahren einzusetzen. Dies lag jedoch nicht daran, dass der Impfstoff bei älteren Menschen versagt. Stattdessen fehlten Daten, die belegen, dass das Mittel auch in dieser Altersgruppe zuverlässig wirkt.

Um zu testen, wie gut ein Impfstoff vor einer Erkrankung schützt, wird das Mittel Tausenden Versuchspersonen gespritzt. Anschließend gilt es abzuwarten, wie viele im Vergleich zu einer nicht geimpften Kontrollgruppe erkranken.

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